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Gefahrenstellen Wasser

Gefahren im Wasser – Trinkwasser & Schwermetalle

Es gibt einige Gefahren im Trinkwasser, über die sich die meisten Menschen nicht bewusst sind. Eine der Gefahrenstellen sind Schwermetalle, die sich im Wasser befinden. Einen Teil dieser Schwermetalle benötigt der Körper, giftig wird es jedoch, wenn man zu viel davon aufnimmt. Die häufigsten Gefahren im Trinkwasser kommen durch die Metalle Aluminium, Blei, Cadmium, Zink und Kupfer.

Ein Teil dieser Schwermetalle ist bereits im Boden enthalten, aus dem das Grundwasser gewonnen wird. 74 Prozent des Trinkwassers stammt aus Grundwasser, andere Quellen sind außerdem Seen, Talsperren, Flüsse und Wasser aus Uferbereichen. Die Gefahren im Wasser, die in diesen Gewässern bereits vorhanden sind, sind in der Regel gering. Mehr Auswirkungen hat die Verunreinigung des Wassers durch den Menschen. Wird Wasser aus Industriegebieten gewonnen oder aus wirtschaftlich stark genutzten Gebieten, kann sich das auf die Wasserqualität auswirken.

 

Gefahren im Trinkwasser durch Rohrinstallationen

Ein wichtiger Grund für die vorhandenen Gefahren im Trinkwasser sind außerdem Rohrinstallationen, die sich im Haus befinden. Die meisten Schwermetalle werden hier übertragen. Je nachdem, um welches Material es sich handelt, kann es zu einer Korrosion kommen, das heißt, das Material reagiert mit bestimmten Stoffen in der Umgebung. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa dem pH-Wert des Wassers, der Temperatur, der Wasserhärte, dem Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht und den Werten von Chlorid, Sulfat und Nitrat. Begünstigt werden solche Reaktionen durch lange Standzeiten des Wasser („Stagnationswasser“), zum Beispiel im Urlaub oder auch über Nacht.

Bakterien und Keime im Wasser

Neben Schwermetallen sind auch Keime und Bakterien eine mögliche Gefahrenstelle. Bei stehendem Wasser können diese sich unbemerkt vermehren und das Trinkwasser belasten. Kontrollen auf Bakterien wie E. coli, die Gesamtkeimzahl und auch Untersuchungen auf Legionellen, sollten bei Verdacht auf Mängel in der Installation durchgeführt werden. Zu niedrig eingestellte Kesseltemperaturen aufgrund Energiesparmaßnahmen können solche Mängel sein. Ebenso sind Totstränge (tote Leitungen, die nicht mehr am Wassersystem teilhaben) und Stagnationswasser Quellen von Verunreinigungen.

Was tun, um Gefahren im Wasser zu entgehen?

Als Mieter sollte man sich über die vorhandenen Leitungen beim Hauseigentümer informieren. Handelt es sich zum Beispiel um alte Bleileitungen, sollte es vermieden werden, das Leitungswasser zu trinken, vor allem bei Kindern. Ansonsten sollte darauf geachtet werden, regelmäßig Wasser aus der Leitung laufen zu lassen, damit sich kein Stagnationswasser bildet. Gefahren im Wasser entstehen vor allem durch Blei, Cadmium und Kupfer, bei Aluminium und Zink besteht kein Risiko. Vor allem bei Bleileitungen empfiehlt sich langfristig ein Austausch der Rohre, denn hier bestehen besondere Gefahren im Wasser. Besonders Schwangere und Familien mit Kindern bis 6 Jahre sollten erhöhten Wert auf die Qualität des Trinkwassers legen, denn für Ungeborene und Kleinkinder liegen die Grenzwerte wesentlich niedriger als für Erwachsene, sodass eine gesundheitliche Beeinträchtigung schon durch geringe Mengen des Schwermetalls entstehen kann.

Keime im Wasser

Bakterien werden immer wieder in deutschen Haushalten im Leitungswasser nachgewiesen. Für große Keimzahlen sorgen meist die Wasserhähne, die nicht ausreichend gereinigt werden. Keime im Wasser müssen aber nicht zwingend ein Gesundheitsrisiko darstellen. Wenn jedoch eine zu hohe Gesamtkeimzahl vorhanden ist oder coliforme Keime nachgewiesen werden, sollte gehandelt werden.

Mehr Infos zu: Keime im Wasser – Hier klicken!

 


Referenzen:
[1] Vgl. http://images.umweltberatung.at/htm/schwermetalle_infoblatt-wasser-06-09.pdf

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